--> IN ARBEIT <-- Wie das Kino in die gute Stube kam …
Nach den ersten Kinovorstellungen der Gebrüder Lumière im Jahre 1895 dauerte es fast 30 Jahre bis das Kino auch zu einem - anfangs sehr teuren - Vergnügen für den Amateur wurde. Durch die Teilung des 35mm Kinofilms erhielt man einen Schmalfilm mit 16mm Breite und damit auch kleinere Kameras. Die Eastman Kodak Company brachte 1923 die erst Kamera mit Handkurbel für dieses Format auf den Markt. Zwei Jahre später kam die Cine-Kodak Model B ausgestattet mit einem Federwerk, dies war die erste leichte (2,3 kg !!) Handkamera der Filmgeschichte, mit der auch die Sonderausstellung 2012 im Kinomuseum beginnt.
Cine-Kodak Model B, die erste 16mm Handkamera der Welt aus dem Jahre 1925
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Das Klagenfurter Kinomuseum - als Teil der Nostalgiebahnen in Kärnten – darf sich über ein tolles Geschenk freuen. Von Heinz Horst – dem Seniorchef von Foto Horst, dem traditionellen Fachgeschäft mit 100 jährigem Bestand – haben wir historische Filmkameras, Projektoren und Zubehör für die Formate Normal 8, Super 8, 16mm und das 9,5mm - Format von Pathé bekommen. Unter den Herstellern der Gerätschaften - aus mehr als 8 Jahrzehnten - sind so klingende Namen wie Agfa, Kodak, Beaulieu, Eumig oder Nizo.
Die Kameras, Projektoren und das Zubehör sollen nun gesichtet und katalogisiert werden. Im Sommer 2012 wird daraus die Sonderschau des Kinomuseums werden. Einen Arbeitstitel haben wird bereits gefunden: Wie das Kino in die gute Stube kam und Papa Kameramann wurde. Beginnend mit den Anfängen des Amateurfilms in den 1920er Jahren wollen wir die Geschichte des Heimkinos erzählen.
Klaus Pertl - Kinomuseum, Heinz Horst - Der edle Spender, Hansgeorg Prix - NBiK (v.l.n.r.)
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Auf Wiedersehen, am 1.7. 2012 im Kinomuseum
Besuchen Sie doch den Klagenfurter Film- und Kinoweg
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